Bewertung von Grundstücken mit Anlagen erneuerbarer Energien

Bewertung von Grundstücken mit Anlagen erneuerbarer Energien

Die Atomkraftwerksexplosion am 26.04.1986 in Tschernobyl (heutige Ukraine) hat insbesondere in Deutschland eine öffentliche Diskussion in Gang gesetz, die - beschleunigt durch die Nuklearkatastrophe von Fukushima am 11.03.2011 - zum Ausstieg Deutschlands aus der Atomenergie führte und damit zu einer beschleunigten Dynamik in der Energiewende führte. Der Ausbau erneuerbarer Energien ist ein wichtiges Elemet der Energiewende und basiert auf dem EEG (Erneuerbare-EnergienGesetz). Zu den erneuerbaren Energien zählen nach §3 Abs. 1 EEG Flächen, die der Gewinnung von

  • Wasserkraft,
  • Windenergie,
  • solarer Strahlungsenergie,
  • Geothermie sowie vonEnergie aus Biomasse einschließlich Biogas, Biomethan, Deponiegas und Klärgas sowie aus dem biologisch abbaubaren Anteil von Abfällen aus Haushalten und Industrie

dienen. Nach Einschätzung des Sachverständigen wird die Bedeutung von erneuerbaren Energien in kommenden Jahren und Jahrzenten weiter zunehmen und damit zu Verkehrswertermittlungen von Grundstücken führen, auf denen erneuerbare Energieanlagen bereits stehen oder geplant sind.